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Gemeinsame Pressemitteilung des TuS Warfleth und LemwerDer Turnvereins

Die Zukunft des Handballsportes in Lemwerder ist sicher

Entgegen der Mitteilung des SV Lemwerder, vertreten durch Olaf Lekat, war die Zukunft des Handballsportes in Lemwerder nie in Gefahr, denn die beiden Stammvereine TuS Warfleth, vertreten durch Werner Harwarth und der LemwerDer Turnverein, vertreten durch Christina Winkelmann, werden eine Handspielgemeinschaft gründen bzw. ihre Zusammenarbeit fortsetzen.

Die Kündigung des Vertrages zum 30.04.2016 war leider nicht anders möglich und formal erforderlich, um die Zusammenarbeit mit dem SV Lemwerder form- und fristgerecht zu beenden.

Zur Historie:

Ausgangspunkt für die bestehenden Meinungsverschiedenheiten ist die Haushaltsplanung für die Spielsaison 2015/2016. Diese wurde in einer Sitzung am 12. Februar 2015 von allen Beteiligten, inklusive Vertretern des SVL einstimmig genehmigt und auf der darauf folgenden Mitgliederversammlung 2015 der HSG verabschiedet. Leider folgte anschließend ein ständiges Anrennen gegen diesen Beschluss durch den SVL.

Der SVL wurde mehrfach von der HSG-Leitung aufgefordert, seinen sich aus dem Haushaltsplan und dem bestehenden Vertrag ergebenden finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Bis zur Abstimmung des Haushaltplanes 2016/2017 im Februar 2016 blieben die vereinbarten Zahlungen des SVL aus.
Bis zuletzt hatte man dem SVL die Möglichkeit offen gehalten, seine Zahlungen in vollem Umfang zu tätigen und eine letzte Frist bis zum 03.03.2016 gesetzt, verbunden mit dem Hinweis und der Bitte, die Spielgemeinschaft ansonsten zu verlassen, weil man keine Möglichkeit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mehr sah. Am 02. März 2016 tätigte der SVL daraufhin eine auf eigenen Zahlen basierende und nicht nachvollziehbare Zahlung. Der Restbetrag und die seit 01. März 2016 neue fällige Rate blieben bis heute offen.

Parallel zu diesen Vorkommnissen war das Verhalten des SVL die ganze Zeit von starkem Misstrauen gegen die ehrenamtlich tätige HSG-Leitung geprägt, so dass diese kurz vor der diesjährigen Mitgliederversammlung am 04. März 2016 die Vereinsführung des TuS Warfleth und des LTV darüber informierte, sich nicht für eine Neuwahl zur Verfügung zu stellen, solange der SVL Vertragspartner der HSG-Stedingen bliebe.

Die beiden Vorstände des TuS Warfleth und des LTV sahen sich aufgrund der Geschehnisse, dem Verhalten und dem Demokratieverständnis des SVL zum konsequenten Handeln gezwungen und mussten deshalb die vorübergehende Auflösung der Spielgemeinschaft durch Kündigung des Vertrages in Kauf nehmen.

Da jedoch gleichzeitig Einigkeit darüber herrschte, eine Spielgemeinschaft fortzuführen und einen neuen Vertrag zu schließen, der entsprechend in Kraft tritt, war zu keinem Zeitpunkt der Handballsport in Gefahr. Ziel ist es, den Trainings- und Spielbetrieb reibungslos fortzuführen.